Wann wird´s mal endlich richtig Winter?

Nachdem der Schnee immer noch auf sich warten lässt, zeige ich heute die Schneeflocken zum Aufhängen, die ich im letzten Dezemnber zusammen mit meinen Weihnachtsgrüßen verschickt habe:

3DTapetemitGlitzer

Hier noch ein Foto in „Schräglage“, damit der 3D-Effekt besser zu erkennen ist:
3DTapetemitGlitzerSchräg
Bei diesen Schneeflocken habe ich übrigens Tapetenreste verwendet.

Nachdem die Tapetenreste aufgebraucht waren, bin ich zu geprägtem Farbkarton übergegangen:
3Dgeprägt
Ich habe dafür ein Stück Farbkarton flüsterweiß mit der Punkte-Prägesform, die es bei der aktuellen Sale-a-bration-Aktion als Geschenk gibt, geprägt –
und also wieder mal nur Stampin`Up!-Produkte verwendet.

Weil ich mehrfach gefragt wurde, wie ich diese Schneeflocken gemacht habe, kommt hier noch die Anleitung:
Es ist ganz einfach und sehr schnell gemacht – sofern das nötige Zubehör vorhanden ist:
BigshotplusZubehör
Denn es wird einfach die entsprechende Stanzform durch die BigShot gekurbelt und schon hat man drei verschieden große Schneeflockenteile;
das ganze zweimal gemacht
und dann die Teile mit Abstandspads übereinander geklebt –
fertig!

Ich habe die Schneeflocken-Stanzform „snow flurry“ von Stampin`Up! verwendet:
Stanzform

Leider wurde diese Stanzform aus dem Sortiment von Stampin´Up! genommen, aber wer sie gerne benutzen möchte oder keine BigShot hat,
kann dies gerne bei mir tun!
Und wer zu weit von mir entfernt wohnt oder warum auch immer nicht selbst basteln möchte:
Ich nehme jederzeit auch Aufträge für fertig gebastelte Schneeflocken (und natürlich alle anderen Basteleien von mir 😉 ) entgegen!

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Wie beschrifte ich Kerzen?

Nachdem mir diese Frage immer wieder gestellt wird,
habe ich mir vorgestern beim Beschriften einer Kerze die Zeit genommen und Schritt-für-Schritt-Fotos gemacht,
um hier nun eine Anleitung zu schreiben.

Ich verwende dazu immer Kerzenpens, die auf keinen Fall zu zähflüssig sein dürfen – momentan sind das CANDLEPAINT der Marke efco -,
und gehe folgendermaßen vor:

Als erstes messe ich mit einem flexiblen Maßband ab, wie breit der Schriftzug maximal werden darf:
mitMaßband

Anschließend erstelle ich den Schriftzug in der gewünschten Schriftart und passenden Größe am Computer und drucke ihn aus:
PIC000527

Dann geht die eigentliche Beschriftung los – und das brauche ich dazu:
PIC000528
Naja, o.k. die Handyhülle liegt normalerweise nicht dabei. 😉
Und meine Ringe und meine Uhr liegen deshalb auf dem Arbeitsplatz, weil ich sie ausziehe, damit ich nicht riskiere, dass die Kerze einen Kratzer oder Macken bekommt.

Die Mine des roten Kugelschreibers ist leer, weshalb ich ihn zum Durchdrücken der Schrift auf die Kerze verwende und er deshalb in der Tasche mit meinen Kerzenpens ist.
Durchdrücken auf die Kerze bedeutet, dass ich den ausgedruckten Schriftzug – wie schon auf den Fotos zu erkennen – ausschneide
und ihn dann um die Kerze lege und mit Druck mit dem Kugelschreiber alles nachfahre.
Das sieht dann so aus:
durchgedrückterSchriftzug
Man sieht übrigens nicht nur auf dem Foto, sondern leider manchmal auch in echt die durchgedrückte Schrift so schlecht, was die Sache ab und an ganz schön erschwert und „gutes Licht“ braucht. 😉

Dann fahre ich nach und nach jeden Buchstaben mit Unterbrechungen nach bzw. kleckse wenig Wachs mit Abstand auf die Linie des Buchstabens:
WachsauftragBuchstabe
Dabei setze ich die Spitze des Pens nicht direkt auf der Kerze auf, sondern halte sie etwa einen Millimeter über der Kerze, weil sie sonst das Wachs verkratzt.

Anschließend verbinde ich diese „Einzelteile“ mit einem Zahnstocher und erhalte somit einen relativ gleichmäßigen dünnen Buchstaben:
Buchstabe
Somit erklärt sich auch, warum das Wachs des Kerzenpens nicht zu zähflüssig sein darf; denn da trocknen die Wachslinien zu schnell und beim Verbinden hängt das meiste am Zahnstocher.
Sollte übrigens ein Buchstabe mal überhaupt nicht gelungen sein, nehme ich das gesamte Wachs dieses Buchstabens mit einem Wattestäbchen wieder ab und beginne ihn nochmal von vorn.

Und danach geht´s an den nächsten Buchstaben und dann wieder an den nächsten und und und –
bis der ganze Schriftzug fertig ist, was zum Beispiel so aussehen kann:
Endergebnis

Bei weiteren Fragen einfach hier einen Kommentar schreiben oder eine email an mich schicken!

Wer sich das selbst nicht zutraut, jedoch eine Kerze mit persönlichem Text beschriftet haben möchte und entweder in der Nähe von Wiesloch wohnt oder Kosten und Verantwortung für den Postversand übernimmt, kann Beschriftungen gerne bei mir in Auftrag geben!

Anleitung für eine einfache Magic-Card

Nachdem die Erzieherin meines Sohnes von meinem allerersten Probeversuch einer Magic-Card so begeistert war,
dass sie als Projekt an Fasching mit den Kindern auch solche Karten basteln will,
habe ich in einem weiteren Versuch eine ganz einfache Variante ausprobiert, die wir zusammen mit den Kindern basteln werden.

Dabei habe ich auch die einzelnen Schritte meines Vorgehens fotografiert, sodass ich hier eine ausführliche, bebilderte Anleitung zeige:

Benötigtes Material:

  • Ausmalbild (hier von www.peppitext.de)
    je einmal auf dickerem Papier und drucker- bzw. kopierergeeigneten Overheadfolie
  • Farben zum Anmalen
  • farbiges Papier
  • weißer Kartonstreifen (5mm schmaler und 3 cm länger als das Ausmalbild/die fertige Karte)
  • Doppelklebeband oder lösungsmittelhaltiger Flüssigkleber
  • Motivschere

Und so geht´s:

Das Ausmalbild sowohl von der Folie als auch vom dickeren Papier ausschneiden,


sodass die beiden Bilder exakt übereinander passen:


Ich habe dazu einfach beide DIN A 4 Blätter übereinandergelegt mit einer Schneidemaschine zugeschnitten.

Jetzt das Ausmalbild auf dem Papier anmalen:

– dazu können normale Holzmalstifte/Buntstifte oder auch spezielle aquarellähnliche Stifte verwendet werden; hier habe ich normale Buntstifte benutzt.

Jetzt aus dem bunten Papier drei ca 3-cm-breite Streifen zuschneiden, von denen zwei so lang sind wie die längere Seite des Ausmalbildes (hier 15 cm) und einer so lang wie die kürzere Seite (hier 10 cm), und alle längs in der Mitte falten:

Noch genauer wird es übrigens, wenn die Streifen etwas länger sind und erst am Ende gekürzt werden.

Anschließend bei diesen Streifen an beiden Längsseiten mit der Motivschere entlang schneiden:


Diese Streifen auf der Rückseite mit Doppelklebeband versehen oder mit lösungsmittelenthaltendem Flüssigkleber einstreichen, dabei den Knick aussparen…


…und dann so die exakt aufeinander gelegten Ausmalbilder (bunt und vorne dran auf Folie) dazwischen kleben, dass die Streifen einen oben geöffneten Rand ergeben:


Gegebenenfalls jetzt diese Streifen so kürzen, dass sie genau am Rand des Bildes entlang gehen.

Wer den Rahmen ganz um das Bild möchte, schneidet nun noch zwei ca 1,5 cm breite Streifen in der Länge der kürzeren Seite (hier 10 cm) zu und schneidet anschließend an einer der Längsseiten mit der Motivschere entlang:

Auch diese Streifen werden auf der Rückseite mit Doppelklebeband beklebt oder mit dem Flüssigkleber eingestrichen:

Nun diese Streifen auf der Vorder- und auf der Rückseite als oberen Rand aufkleben:

Jetzt aus weißem Karton einen Streifen zuschneiden, der ca 5 mm schmaler und mindestens 3 cm länger ist als das Ausmalbild.
Auf der Rückseite dieses Streifens an den längeren Seiten die Länge des Ausmalbildes und an der schmäleren Seite des überstehenden Streifenteiles die Mitte markieren
(vgl. Eingekringeltes):

Das Foto verzerrt diesen Streifen übrigens etwas; im Original ist er genau rechteckig, also mit vier rechten Winkeln.

Jetzt von den beiden seitlichen Markierungen zu der Markierung an der Mitte der schmalen Seite hin mit der Motivschere zwei Dreiecke abschneiden:

Jetzt die beiden anderen Ecken durch Abschneiden mit der Schere etwas abrunden:

Diesen „Schieber“ nun zwischen das angemalte Ausmalbild und das auf der Folie schieben:

Und schon kann durch Rauf- und Runterschieben des „Schiebers“ gezaubert werden…

Die Fotos wurden alle von mir persönlich gemacht
und auch wenn sicherlich einige entsprechende Anleitungen für Magic-Cards im Internet zu finden sind,
beruht diese Anleitung einzig und allein auf Ausprobieren meinerseits!!!

…VIEL SPASS BEIM NACHBASTELN !

Bei Verwendung meiner Anleitung würde ich mich übrigens über einen Link zu meinem blog oder einen hinweisenden Kommentar hier sehr freuen!

 

schnell gebastelte Engel

Auf der Adventsfeier des Frauenbundes bestand die Tischdeko gestern u.a. aus solchen schönen Engelchen und ich habe diese natürlich gleich näher inspiziert und festgestellt, dass ich diese gut nachbasteln kann. 🙂
Und da man für diese Art von Engeln wenig Material und auch wenig Zeit benötigt, habe ich das heute gleich ausprobiert.
Morgen wollen wir übrigens einige dieser Art in der Krabbelgruppe basteln…

Quasi als Adventsgeschenk und weil so viel Zeit ohne Einträge hier vergangen ist, gibt´s jetzt auch noch eine bebilderte Anleitung dazu. 😉

Dies wird benötigt:

  • 2 rechteckige Blatt Papier (z.B. 2 DIN A 5 Blätter)
  • Holzperle (zu DIN A 5 Blätter passt ca 2 cm Durchmesser)
  • Band (z.B. normales Geschenkband)
  • kleines Stück Tesafilm

Und so geht´s:
Zuerst die beiden Blätter eines quer und eines längs ziehharmonikafalten.

Das sieht dann am Ende so aus:

Dann das Band mittig zusammenfalten und die Perle aufschieben:

Die beiden gefalteten „Ziehharmonikas“ mittig im Band (zwischen Schlinge und Perle) einhängen und dann die Perle soweit es geht nach unten ziehen.


Somit halten die Perle und das Band alles zusammen.

Nun die beiden gefalteten Fächer jeweils an beiden Seiten auffächern und unten beim Kleid mit einem kleinen Stück Tesafilm zusammenkleben.
Schon ist der Engel fertig:

Noch etwas origineller und edler sieht der Engel aus, wenn als Papier zwei Seiten eines alten (teilweise kaputten) Gotteslobes/Gesangbuches oder eines anderen Liederbuches verwendet werden:

Windlicht – schnell gemacht

Heute mache ich es mal umgekehrt wie es üblich ist:
Anlässlich meines eigenen Geburtstags verschenke ich etwas – nämlich meinen Blog-Besucherinnen und Blog-Besuchern diese Anleitung, wie ganz schnell ein schönes Windlicht entsteht.

Was wird benötigt?

  • Glaswindlicht
    (ich verwende oft ein Senfglas oder ein Trinkglas)
  • Teelicht / passende Kerze
  • Sticker
  • Permanentmarker
    (ich habe spezielle permanente Stifte für die Stickerbemalung, aber es sollte mit allen Permanentmarkern oder mit Glasfarben funktionieren)
  • Und so geht es:
    Passende Sticker auswählen und auf das Glas von außen aufkleben.
    Mit passenden Farben nach Wunsch anmalen und gut trocknen lassen.
    Anschließend Teelicht (oder andere passende Kerze) reinstellen.
    SCHON FERTIG !

    Und hier nochmals ein Exemplar, das ich vor einiger Zeit gemacht und verschenkt habe:

    …auf die gleiche Art und Weise lässt sich natürlich auch eine Blumenvase machen!

    Laminierte Serviettenhalter…

    …hier österliche, aber solche können natürlich mit jeder anderen Serviette auch gemacht werden.
    Ich habe solche schon des öfteren verschenkt und beim letzten Osterfestschmaus waren solche auch bei uns auf dem Tisch. 😉


    Dieses Jahr stand ne zeitlang ne ganze Hasenparade hier herum – bevor sie auf Reisen ging. 🙂

    Und als Geschenk zum Start meines eigenen Blogs kommt hier eine ausführliche Anleitung:

    Ihr benötigt für einen Serviettenhalter:

      • Serviette mit schönem Motiv

    (am besten eines, das vierfach drauf ist, damit der Serviettenhalter nicht zu groß wird)

    • DIN A 4 Laminierfolie
    • einfarbige, farblich passende Serviette
    • Laminiergerät und Cuttermesser

    Und so gehts:

    Das Servittenmotiv wird so ausgeschnitten, wie später der Serviettenhalter aussehen soll. Dann wird die oberste (=bedruckte) Lage der Serviette laminiert. Anschließend wird das Serviettenmotiv wieder ausgeschnitten; dabei einen kleinen durchsichtigen Rand stehen lassen – das macht das Laminierte stabiler.

    Jetzt mit einem Cuttermesser (oder einer spitzen Schere) ein Rechteck (etwa 1,5 cm x 2 cm) hochkant ausschneiden. Das sieht dann so aus:

    Jetzt die einfarbige Serviette ziehharmonika falten; das geht folgendermaßen:

    Nun nur noch die gefaltete Serviette durch das ausgeschnittene Rechteck „fädeln“ und schon ist der laminierte Serviettenhalter fertig:

    Viel Spaß beim Nachmachen!

    Nett wäre übrigens, wenn ihr meinen Beitrag verlinkt, solltet ihr eure Ergebnisse veröffentlichen.

    STAMPIN´UP!

    Seit September 2013 bin ich unabhängige Stampin-Up-Demonstratorin und nehme gerne Aufträge und Bestellungen entgegen.

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